Therapeutische Wirksamkeit von Hypnose

Die Wirksamkeit von Hypnose in Medizin, Psychotherapie und Psychosomatik ist in zahlreichen wissenschaftlichen Kontrollstudien nachgewiesen worden.
Hier einige neuere Metaanalysen:

  • 1.Grawe et al. (1994)
    19 kontrollierte Studien und etwa 1000 Patienten, betreffend: Schmerz, Angst, Psychosomatik, Schlafstörungen
  • 2.Revenstorf und Prudlo (1994)
    Kontrollgruppen-Studien und Prä-Post (Vorher-Nachher)-Untersuchungen, betreffend: Warzen; akute und chronische Schmerzzustände, einschließlich Krebsschmerz; Nebenwirkung der Chemotherapie; Überlebensdauer bei Mamma-Karzinom (Brustkrebs); Schlaflosigkeit; Angststörungen; Rauchen.
  • 3.Bongartz (1999)
    führte 112 Studien mit 5600 Patienten durch.
    Ergebnis: Erfolgsquote behandelt: 68 % - unbehandelt: 32 %
  • 4.Wissenschaftlich gesicherte Wirkung von Hypnose in den Bereichen (Revenstorf 2001)
    Somatische (körperlich-organische) Störungen (auch Immunologie einschließlich Warzen, Tumorerkrankungen), Durchblutungsstörungen, Nervenerkrankungen, Schmerzsyndrome, Allergien, Chronisch entzündliche Darmerkrankungen, Bluthochdruck (Hypertonie), Ängste, Phobien und Zwänge, Depressionen, Suchterkrankungen einschließlich Rauchen, Schlafstörungen, Traumabehandlung, Essstörungen, akademische und sportliche Leistungssteigerung.
  • 5.Münch (1993)
    Die hypnotische Geburtsvorbereitung übertrifft in der Effektivität oft noch die Vorteile anderer psychologischer Vorbereitungsmethoden.

Der wissenschaftlich in Kontrollstudien nachgewiesene Wirkungsgrad beträgt durchschnittlich 62-75 %.
(Grawe et al.1994, Revenstorf und Prudlo 1994, Bongartz 1999, Revenstorf 2001).


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